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Bereits 1991 begann die Kommerzialisierung
von Techno. Insbesondere durch die Mayday wurde ein neuer Trend hin zu
grossen Massenraves und weg von Underground-Parties eingeläutet. Techno
wurde zunehmend allgegenwärtig - in
der Werbung, im Fahrstuhl, beim Fasching,
Techno war plötzlich überall und auch die Streetparade und
die Loveparade verkamen immer mehr zu Mainstream-Fasching-Events,
die mit Techno schon lange nichts mehr zu tun haben.
Obwohl auch die Vorläufer des Techno kommerzielle Erfolge verbuchen konnten,
entstand dieser ursprünglich als reine Underground-Bewegung, die sich
komplett gegen die kommerzielle Musik und die Schickimicki-Discos richtete.
Techno und auch der später daraus
hervorgegangene Trance waren einst sehr vielfältig und innovativ. Allmählich
wurde jedoch insbesondere
Trance immer einfallsloser, eintöniger, massenkompatibler, wodurch immer
mehr Leute, die zur ursprünglichen Bewegung gar keinen Bezug hatten, sich
als Raver zu bezeichnen begannen, aber
gar nicht wussten, für was Techno ursprünglich
einmal stand. Trance verkam zur Popmusik, zum Trallalla-Trance,
der seit Jahren gleich klingt und vor sich hin trällert. Kein
Schwebe-Effekt, kein Wow-Gefühl, kein Spirit, kein Kick mehr.
Während zu Beginn der Techno-Zeit die DJs ganz normale Raver waren, hielten
plötzlich Star-DJs und sogenannte VIPs
Einzug, was im exakten Widerspruch
zu dem stand, was den Grundgedanken
von Techno anfangs prägte. Techno/Trance wurde definitiv zur
Popszene. Erfreulicherweise ist der
Massenhype inzwischen vorbei. So kann Techno wieder gänzlich dorthin
zurückkehren, wo er auch hingehört - in den Untergrund.
An dieser Stelle soll erwähnt werden, dass es trotz allem einzelne DJs, Produzenten und Raver
gab und gibt, die sich nicht am Ausverkauf vom Techno beteiligt und nie
vergessen haben, wofür Techno steht.
In diesem Sinne: Let's go back to the Roots, let's go back to the
Underground!
Diese Seite ist ausschliesslich dem Techno,
Trance und Hardcore von
1990-1995/96 gewidmet.
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